Ein frisch installierter JTL-Shop 5 kann vieles. Nach ein paar Monaten im Betrieb stößt man trotzdem regelmäßig an dieselben vier Grenzen – nicht an exotischen Sonderwünschen, sondern an Dingen, die im Tagesgeschäft Geld kosten. Dieser Beitrag beschreibt sie offen und zeigt, was sich dagegen tun lässt.
1. Ein Shop, aber mehrere Marken oder Länder
Der Standard kennt genau eine Domain. Wer eine zweite Marke, einen B2B-Auftritt oder einen Ländershop aufbauen will, installiert üblicherweise einen zweiten Shop – mit eigener Datenbank, eigenen Updates, eigener Artikelpflege. Jede Preisänderung macht man dann zweimal, jedes Plugin kauft man zweimal, und bei jedem Shop-Update hat man die doppelte Arbeit.
multiDomain bedient mehrere Domains aus einer einzigen Installation. Jede Domain bekommt ihr eigenes Layout, eigene Preise, eigene Sprache, eigene Rechtstexte und eigene Kategorien – die Artikel und Bestellungen bleiben an einer Stelle. Ein Shop, eine Pflege, mehrere Auftritte.
2. Geschenke ab einem bestimmten Warenwert
„Ab 100 € legen wir eine Kleinigkeit dazu" ist eine der wirksamsten Methoden, den Bestellwert zu heben. Im Standard lässt sie sich nicht abbilden: Es gibt Rabatte und Gutscheine, aber kein Produkt, das ab einer Schwelle automatisch im Warenkorb landet.
giveAway erledigt genau das. Sie legen fest, ab welchem Warenwert welches Geschenk dazukommt, und der Kunde sieht im Warenkorb, wie weit er noch davon entfernt ist. Mehrere Stufen sind möglich – wer die erste erreicht, sieht die nächste.
3. Cross-Selling, das wirklich passt
Die Vorschläge des Standards folgen dem, was in der Warenwirtschaft am Artikel hinterlegt ist. Das ist Handarbeit: Bei tausend Artikeln pflegt sie niemand dauerhaft, und was einmal gesetzt wurde, bleibt auch dann stehen, wenn das Zubehör längst ausgelaufen ist.
crossSelling arbeitet mit Regeln statt mit Einzelzuweisungen: nach Kategorie, Hersteller, Merkmal oder Preisspanne. Eine Regel deckt hunderte Artikel ab und bleibt richtig, wenn neue dazukommen.
4. Ein Menü, das mehr zeigt als eine Liste
Die Navigation bildet die Kategorienstruktur ab – mehr nicht. Wer eine Aktionsseite, einen Markenbereich oder einen Ratgeber prominent verlinken will, hat dafür keinen Platz. Bei breiten Sortimenten wird die Liste lang und unübersichtlich.
menuBuilder lässt Menüs frei bauen: mehrspaltig, mit Bildern, Texten und beliebigen Verweisen – auch auf Seiten, die keine Kategorie sind. Die Struktur im Menü muss der im Shop nicht mehr gleichen.
Und der Rest
Neben diesen vier gibt es weitere Erweiterungen für Aufgaben, die im Alltag auftauchen: Altersprüfung (ageVerify), rechtssicherer Cookie-Hinweis (consentManager), Kundenkonto-Wechsel für den Support (customerSwitch), Filialfinder (storeFinder), Partnerprogramm (affiliate), Widerrufsformular (cancelButton) und Terminbuchung (bookingManager).
Erst ausprobieren, dann entscheiden
Jedes Plugin lässt sich 14 Tage kostenlos testen – im eigenen Shop, mit den eigenen Artikeln und Daten. Keine Zahlungsdaten nötig, der Test endet von selbst. Wer dauerhaft weitermacht, kauft die Vollversion oder bezieht sie im Abo mit monatlicher Zahlung.
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